Juli 2010
Liebe Israelfreunde 
Die angeblich von «Friedensaktivisten» gecharterte und mit Hilfsgütern für die «Notleidenden» in Gaza beladene Schiffsflotte war in Wirklichkeit ein schlau durchdachter Plan mit dem Ziel, die israelische Blockade von Gaza unter der Anteilnahme der ganzen Welt zu durchbrechen und Israel unmöglich zu machen. Viele der zum Teil naiven Aktivisten waren offenbar davon überzeugt, mit ihrer Aktion einer gerechten Sache zu dienen. Doch erstens herrscht im Gazastreifen keine humanitäre Notsituation und zweitens wären die angeblich überlebenswichtigen Hilfsgüter auch ohne ein Durchbrechen der israelischen Seeblockade nach Gaza gelangt. Allerdings kann es sich Israel, das sich noch immer im Kriegszustand mit der regierenden Hamas in Gaza befindet, nicht leisten, Schiffe ohne vorherige Kontrollen in den Hafen von Gaza einlaufen zu lassen. Trotz der See- und Landblockade gelangen durch die Tunnels bei Rafiah noch immer bedrohlich viele Waffen nach Gaza. Die Blockade ist deshalb für den Schutz der israelischen Bevölkerung unbedingt erforderlich, denn ohne diese Massnahme würde Gaza vom Iran als Brückenkopf gegen Israel missbraucht und mit allen nur erdenklichen Waffen ausgerüstet werden.
Wer steckt nun wirklich hinter dem Versuch, die israelische Blockade von Gaza zu durchbrechen? Auf den ersten Blick ist es nicht erkennbar, aber es wird immer deutlicher, dass die Türkei bzw. deren immer mehr ins islamische Lager wechselnde Regierung dafür verantwortlich ist. Der politische Wandel in der Türkei wird auch an ihrer enger werdenden Verbindung zum Iran sichtbar. Nach dem «blutigen Massaker» auf dem Meer, wie es der türkische Ministerpräsident Erdogan nannte, erklärte er in seiner Rede vor dem Parlament: «Heute ist ein Wendepunkt in der Geschichte. Nichts wird so bleiben wie es war.»
Was haben diese schicksalhaften Worte zu bedeuten? Offenbar hat Erdogan sich bereits entschlossen, in welche Richtung sich die Beziehungen seines Landes zu Israel entwickeln werden. Eine ähnliche Aussage machte er übrigens nach der israelischen Militäraktion gegen die Hamas in Gaza. Damals sagte er: «Das, was Israel in Gaza tut, führt letzten Endes zu seiner eigenen Zerstörung.» Damit hat er auf Umwegen dasselbe geäussert wie sein iranischer Freund Achmedinedschad, der schon wiederholt die Zerstörung Israels gefordert hat.
Man spürt förmlich, wie die Israelis sich scheuen, über dieses Szenario und dessen bedrohliche Auswirkungen zu reden. Doch wenn die Türkei zu einem Teil der so genannten «Achse des Bösen» werden sollte, formiert sich im Norden Israels tatsächlich eine unberechenbare Bedrohung, wie sie der Prophet Hesekiel in Kapitel 38 und 39 vorhersagt. Diese Entwicklung zeigt uns einmal mehr, dass die in der Bibel beschriebenen Endzeitereignisse immer näher rücken.
In der Faszination über die Aktualität des Wortes Gottes mit Ihnen verbunden grüsst Sie mit einem herzlichen Shalom
Ihr Fredi Winkler
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